Um sich während der Schwangerschaft und dem Geburtsvorgang auf verschiedene Lagen und Engpässe anpassen zu können, sind die Schädelknochen des Säuglings noch weich und die Schädelnähte (Suturen) offen. Meist bilden sich die Verformungen von alleine zurück. Durch verschiedene Faktoren kann dieser Prozess jedoch gestört und unvollständig sein. Es kommt zu einem Geburtstrauma.

Besonders häufig tritt dies auf bei:

  • schnellen Geburten (Sturzgeburt)

  • sehr langen Geburten (>24 Std.)

  • Lageanomalien (Steissgeburt)

Osteopathie für Kinder und Säuglinge

Ein ungelöstes Geburtstrauma wiederum

kann zu verschiedenen Symptomatiken

während der Kindesentwicklung führen wie

zum Beispiel:

  • eingeschränkte Kopfbeweglichkeit

     (Schiefhals)

  • Schwierigkeiten mit der Nahrungsaufnahme

     (Stillprobleme)

  • Verdauungsbeschwerden

  • Schreiattacken

  • Schlafstörungen

  • innere Unruhe, Reizbarkeit

  • motorische Entwicklungsverzögerung

  • verminderte Muskelspannung einer Körperseite

  • Koordinationsstörungen

  • chronische Infektionen (häufig Mittelohr und obere Atemwege)

  • ...

Folgen Geburtstrauma

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Behandlung

Durch sanfte Griffe und Cranio-Sakrale

Techniken versucht der Osteopath Blockaden zu lösen. Damit können sich Strukturen wie die Schädelknochen optimal entfalten und die

Zirkulation im Gewebe optimiert werden. inder und Säuglinge reagieren deutlich schneller und intensiver auf therapeutische Reize. Damit es zu keiner Reizüberflutung kommt, werden für eine Kinder- bzw. Säuglinsbehandlung etwa 20 bis 30 Minuten angesetzt.

Behandlung

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